Die Methodik

Zwölf Module. Je zwölf Kriterien.

Ein Haushalt fällt nie an einer Stelle aus, sondern der Reihe nach. Deshalb wird jedes der zwölf Module mit zwölf eigenen Prüfkriterien analysiert, 144 insgesamt, jedes einzeln bewertet von 0 bis 5 und über sechs Zeithorizonte durchgerechnet. Auf dieser Seite steht jedes Modul im Klartext: was geprüft wird, wie tief, woran gemessen wird und was am Ende in Ihren Unterlagen landet.

0
Module
0
Prüfkriterien
0
Zeithorizonte
0
Einzelbewertungen
Vor dem Einstieg

Wie ein Modul bewertet wird.

Damit die zwölf Kapitel unten lesbar sind, hier zuerst das Maßsystem dahinter. Es ist für alle Module identisch, das ist der Punkt: nur so lassen sich Wasser und Führungsfähigkeit überhaupt miteinander vergleichen.

SCHRITT 1

Jedes Kriterium einzeln, 0 bis 5

Für jedes der zwölf Kriterien eines Moduls gibt es eine ausformulierte Definition, was 0 bedeutet und was 5 bedeutet. Bewertet wird gegen diese Definition, nicht gegen ein Bauchgefühl. Dazu kommen eine Begründung, ein Satz warum es nicht höher steht, und eine Konfidenzangabe.

1
SCHRITT 2

Modul-Score als Mittelwert

Der Modul-Score ist das arithmetische Mittel der zwölf Kriterien. Keine Gewichtung, keine Schwerpunkte, keine Schönrechnung. Ein einzelner Nullwert zieht das ganze Modul messbar nach unten, und genau das soll er auch.

2
SCHRITT 3

Sechs Zeithorizonte

Jedes Modul wird zusätzlich über sechs Zeiträume durchgerechnet. Viele Haushalte sind in den ersten 72 Stunden gut aufgestellt und kippen ab Woche zwei. Ohne diese zweite Achse würde man das nie sehen.

3

Die Ampel und ihre Schwellen

4.0 und höher

Solide

Trägt auch unter Last. Hier geht es um Erhalt und Routine, nicht um Ausbau. Wer hier steht, sollte nicht weiter investieren, sondern üben.

2.5 bis 3.9

Handlungsbedarf

Funktioniert im Alltag, wird unter Druck dünn. Der größte Teil aller Befunde liegt in diesem Band, und hier ist auch der Hebel pro investierter Stunde am größten.

unter 2.5

Kritisch

Hält einer Störung nicht stand. Diese Werte wandern in die Schwachstellen-Analyse und stehen in Ihrem Umsetzungsplan ganz oben, unabhängig davon, wie teuer die Lösung ist.

Die sechs Zeithorizonte

Horizont 1
Akut
0 bis 72 Stunden
Horizont 2
Übergang
3 bis 14 Tage
Horizont 3
4 Wochen
Horizont 4
3 Monate
Horizont 5
6 Monate
Horizont 6
1 Jahr
Der Vorratsstandard, der überall gilt

Für alle vorrats- und autarkiebezogenen Kriterien gilt modulübergreifend derselbe Maßstab: Mindeststandard vier Wochen, Empfehlung drei bis sechs Monate. Wo reines Lagern an Grenzen stößt, etwa bei Wasser und Energie, wird die Höchststufe nicht durch Stapeln erreicht, sondern durch die Kombination aus Vorrat, nachliefernder Quelle und Aufbereitung.

Die zwölf Module

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Das Modul, das am Ende zählt

Die Schwachstelle sitzt selten im Modul. Meist an der Naht zwischen zweien.

Genau dafür gibt es Modul 12. Und genau deshalb lässt sich das nicht mit einer Checkliste erledigen.

Gespräch vereinbaren → Wer die Module bewertet Die acht SzenarienDrei Analysen aus der Praxis